Leichter machen, 19.01.2017

Fitnesstracker: Jeder Schritt zählt

Das neue noch Jahr ist jung und die guten Vorsätze ebenso. Wollt ihr 2017 etwas für eure Gesundheit tun und euch (noch) mehr bewegen? Dann kann euch ein Fitnesstracker dabei helfen. Findet heraus, welche Funktionen euer Tracker haben sollte.

10.000 Schritte sollten wir pro Tag zurücklegen, um gesund zu bleiben. Die genaue Zahl ist umstritten, es besteht aber grundsätzlich Einigkeit: Bewegung fördert die Gesundheit und es muss kein intensives Training sein. Mehr zu gehen reicht und lässt sich noch dazu einfach in den Alltag integrieren. Hier kommen die Fitnesstracker ins Spiel, denn ihre Sensoren übernehmen das Schritte zählen für uns. Zu jeder Zeit lässt sich so der eigene Fortschritt direkt über das Fitnessarmband bzw. den Clip überprüfen.

FitnesstrackingLängst können die Geräte jedoch mehr als nur Schritte zählen. Sie messen beispielsweise die Herzfrequenz, dokumentieren den Schlaf und berechnen den Kalorienverbrauch. Die detaillierte Auswertung der Bewegungs- und Gesundheitsdaten erfolgt dann über eine App auf dem Smartphone. Übertragen werden die Daten vom Tracker zum Smartphone zum Beispiel über Bluetooth. Je nach Funktionsspektrum, Qualität und Marke liegen die Geräte dann preislich bei etwa 20 Euro bis 250 Euro.

Doch was sollte euer Fitnesstracker überhaupt alles können? Wir haben euch die wichtigsten Funktionen zusammengestellt:

Aktiv im Alltag

Einfach einmal das Auto stehen lassen oder im Büro die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen – so leicht lässt sich mehr Bewegung in den Alltag integrieren. Es ist allerdings gar nicht einfach, den inneren Schweinehund zu überwinden. Ein Fitnesstracker soll dabei helfen und zu mehr Bewegung anspornen, indem er euch die erbrachte Leistung direkt vor Augen führt. Die Schritte, zurückgelegte Strecke und verbrannten Kalorien zu messen, gehört daher zur Grundausstattung jedes Trackers. Manche Geräte zeigen zudem an, wie viele Etagen ihr erklommen habt. In Kombination mit der Messung eurer Aktivität, zeichnen die meisten Fitnesstracker auch euren Schlaf auf. Denn wer ausreichend schläft, tut ebenfalls etwas für seine Gesundheit.

  • Schritte, Strecke, Etagen
  • Kalorienverbrauch
  • Schlaftracking (inkl. Alarm)

Training mit Köpfchen

Für Sportler halten die Fitnesstracker weitere Funktionen bereit, die eine detailliertere Analyse der Aktivitäten ermöglichen und ihr Training unterstützen. Geräte wie der Garmin vívosmart® HR+ sind GPS fähig und damit ideal für Läufer geeignet. Denn das Fitnessarmband kann die genaue Distanz, Laufgeschwindigkeit und Strecke aufzeichnen. Zusätzlich wird über spezielle Sensoren die Herzfrequenz gemessen. Dies gibt Aufschluss darüber, wie intensiv das Training war, und verbessert andere Funktionen wie das Schlaftracking und die Berechnung des Kalorienverbrauchs. Geht ihr dagegen gerne Schwimmen, sollte euer Fitnesstracker wasserfest sein. Oftmals sind die Produkte nur spritzwasserfest.

  • GPS (genaue Distanz, Laufgeschwindigkeit, Strecke)
  • Überwachung von Herz- und Kreislauffunktionen
  • Wasserfestigkeit

Personalcoaching inklusive

Für zusätzliche Motivation sorgen die meisten Fitnessarmbänder, in dem sie den Träger regelmäßig daran erinnern, sich zu bewegen. Des Weiteren helfen die zugehörigen Apps dabei, sich immer neue Ziele zu setzen – und zu erreichen. Andere Fitnesstracker wie Moov now ähneln dagegen stark einem Personalcoach. Um möglichst detaillierte Daten zu generieren, wird das Gerät je nach Trainingsart am Arm oder Bein befestigt. In Echtzeit analysiert es dann die Bewegungsabläufe und gibt Verbesserungstipps. Beim Joggen misst Moov now beispielsweise, wie fest der Läufer auftritt. Landet er zu hart, weist ihn der Tracker direkt während des Laufs darauf hin. So können unter anderem Verletzungen vorgebeugt werden.

  • Bewegungserinnerung
  • Coaching in Echtzeit

Funktionen von Fitnesstrackern

Bitte mit Stil

Wenn es euch zu langweilig ist, Tag ein Tag aus dasselbe Armband zu tragen, sollte ihr darauf achten, dass sich der eigentliche Tracker aus seiner Fassung lösen lässt. Einige Hersteller bieten diese Möglichkeit und haben Bänder in verschiedenen Farben und Mustern als Zubehör im Sortiment. Diese bestehen meist aus Kunststoff. Noch modischer versucht es der Hersteller Misfit, für dessen Fitnesstracker zum Beispiel Lederbänder und Halsketten erhältlich sind.

  • Zubehör wie austauschbare Bänder

Fitness ist nicht alles

Fitnesstracker müssen nicht nur sportliche Begleiter sein. Sie können zudem Funktionen beinhalten, die wir eher von Smartphones kennen. Verbreitet sind Benachrichtigungen über neue SMS, Anrufe, E-Mails oder anstehende Kalendertermine. Besitzt der Tracker ein Display, wird der Inhalt zum Teil auch gleich angezeigt. Und mit dem SmartBand Talk SWR30 von Sony könnt ihr sogar direkt telefonieren. Möchtet ihr Musik hören, lässt sich diese über manche Fitnesstracker ebenfalls steuern. Soll das Gerät allerdings noch mehr solcher Funktionen beherrschen, ist vielleicht eine Smartwatch das Richtige für euch. Schritte zählen & Co. können die Uhren natürlich ebenfalls.

  • Benachrichtigung über SMS, Anrufe, E-Mails, Termine
  • Anzeige der Nachrichteninhalte
  • Telefonfunktion
  • Musiksteuerung

 

Der Markt für Fitnesstracker ist groß und entsprechend viele Produkte werden angeboten. Neben den Geräten, die wir bereits vorgestellt haben, solltet ihr außerdem die Hersteller Fitbit und Xiaomi kennen. Als Marktführer besitzt Fitbit das größte Sortiment – hier ist für fast jedes Bedürfnis etwas dabei. Das Mi Band des chinesischen Herstellers Xiaomi besticht dagegen mit vielen Funktionen zum kleinen Preis.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Fitnesstrackern gemacht?