Effizienter machen, 22.11.2016

Stromsparen mit LED-Lichterketten?

Christbaumschmuck, Lichterketten und Leuchtsterne gehören zur Weihnachtszeit - ebenso wie ein höherer Stromverbrauch. Mit LED-Lichterketten lässt sich dieser senken. Nur: Spart man damit tatsächlich? Und auf was sollte man beim Kauf achten?

Alle Jahre steht sie wieder vor der Tür: Die Weihnachtszeit. Räume, Fenster, Garten und natürlich Bäume werden dekoriert und sorgen so für die richtige Stimmung.

LED-Lichterketten auf dem Weihnachtsmarkt

Wer jedoch nach Weihnachten einen Blick auf die Stromrechnung wirft und keine böse Überraschung erleben möchte, sollte den Energieverbrauch der elektrischen Leuchtdekoration genau unter die Lupe nehmen. Durch die Verwendung von LED-Lichterketten statt der herkömmlichen Weihnachtsbeleuchtung lässt sich einiges sparen.

80 Prozent weniger Stromkosten mit LED-Lampen

Ein Beispiel: Wenn man über 6 Wochen zwei herkömmliche Lichterketten mit einer Länge von je 10 Meter rund 12 Stunden am Tag leuchten lässt, so verursachen diese rund 30 Euro Stromkosten. Dagegen verursachen vergleichbare LED-Lichterketten lediglich ca. 6 Euro Stromkosten. Das ist eine Anschaffung, die sich lohnt, denn ihr könnt damit rund 80 Prozent durch den Umstieg auf LED-betriebenen Lichterketten sparen.

LED-Lichterketten

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lichterketten haben Lichterketten aus Licht emittierenden Dioden (kurz: LED) den großen Vorteil, dass sie nicht nur energiesparender, sondern auch deutlich langlebiger sind. LED-Lichterketten haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 20.000 Stunden und halten damit um ein vielfaches länger als gewöhnliche Lichterketten. Somit rechnen sich die höheren Anschaffungskosten auf Dauer.
Auch in puncto Sicherheit punktet die LED-Beleuchtung. Denn LED-Lichterketten besitzen einen Transformator der die Netzspannung von ca. 230 Volt auf 24 Volt reduziert. Das senkt nicht nur die Gefahr eines Stromschlags, sondern sorgt auch dafür, dass die Lampen kaum erhitzen und so Verbrennungen nicht möglich sind. Vor allem in Bezug auf die Sicherheit von Kindern sind LEDs also eine willkommene Alternative.

LED-Lichterkette und Handgemachter Glockenschmuck in Weihnachtsbaum

Aber aufgepasst! Nicht jede Lichterkette hält, was sie verspricht. Hinweise auf der Verpackung können euch helfen die richtige Wahl beim Kauf einer LED-Lichterkette zu treffen. Daher solltet ihr bei der Auswahl der Lichterkette bezüglich der Sicherheit auf folgendes achten:

  • Sind alle wichtigen technischen Daten über das Produkt angedruckt?
  • Ist die Verpackung mit dem GS-Siegel und dem CE-Kennzeichnen versehen? Das GS-Siegel bestätigt, dass die Lichterketten von unabhängigen Experten auf die sicherheitstechnischen Anforderungen geprüft wurde. Dabei handelt es sich um eine freiwillig vom Hersteller veranlasste Überprüfung.
    Die CE-Kennzeichnung sagt aus, dass die Lichterkette der EU-Norm entspricht.
  • Ist der Name und die Adresse des Herstellers oder des Importeurs auf der Verpackung angegeben? Das erleichtert auch eine mögliche Reklamation.
  • Kommt die Beleuchtung im Außenbereich zum Einsatz, sollte sie mindestens die Schutzart IP44 (oder höher) besitzen. Ein Dreieck mit Tropfen zeigt an, dass das Produkt spritzwassergeprüft ist.
  • Die Bedienungsanleitung sollte Sicherheitshinweise enthalten.
  • Beim Auspacken solltet ihr unbedingt darauf achten, dass die Isolierung vollständig ist und keine brüchigen oder dünnen Stellen aufweist.

Beim Kauf solltet ihr außerdem darauf achten, welche Lichtfarbe die Lichterkette hat. Ob warmweiß oder kaltweiß – hier müsst ihr entscheiden, welche Lichtfarbe ihr lieber möchtet.  Bei der Leitungslänge ist wichtig, dass die Länge zwischen Stecker und Lämpchen mindestens 1,5 Meter aufweist. Außerdem sollten idealerweise in der Verpackung Ersatzbirnen vorhanden sein.

Unser Tipp: Nutzt Zeitschaltuhren!
Sie sind komfortabel und ihr behaltet eure Energiekosten im Griff. Nebeneffekt: Die „Nächtliche Festbeleuchtung“ kann potentielle Einbrecher abschrecken.

 

LED-Christbaumkerzen

Um den Weihnachtsbaum richtig in Szene zu setzen, sind kabellose Christbaumkerzen eine tolle Alternative. Sie punkten nicht nur in Sicherheit und Lebensdauer, sondern auch bei der Anbringung und der Ästhetik.

Der große Vorteil: Es ist kein entknoten der Lichterkette notwendig sowie ein aufwendiges „um den Baum wickeln“ und es ist kein Kabel sichtbar. Der Nachteil: Ihr benötigt je Kerze eine Batterie.

LED-Chistbaumkerze Luminix von KrinnerBeim Kauf sollte man ähnlich wie bei den LED-Lichterketten auf die Lichtfarbe, die technischen Daten und die Siegel achten. Da die LED-Christbaumkerzen noch nicht lange auf dem Markt sind gibt es in Bezug auf die Verarbeitung der Kerzen und der Helligkeit deutliche Unterschiede. Billige Kerzen leuchten meist nicht wirklich hell.
Da in jeder Kerze eine Batterie benötigt wird, sollte man außerdem darauf achten, dass die Kerzen mit AAA-Batterien betrieben werden. Diese sind 50 % leichter als AA-Batterien und daher in Bezug auf das Gewicht und die damit verbundene Standhaftigkeit der Zweige sinnvoll.

Übrigens: Bei einer Leuchtdauer von durchschnittlich 3 bis 4 Stunden pro Tag reicht eine Batterie pro Kerze von Weihnachten bis Neujahr. Ich habe sie bereits selbst im letzten Jahr getestet und sie haben locker bis 6. Januar (Heilige Dreikönige) gereicht.
Die jährlichen Kosten für die Batterien sind natürlich abhängig von der Anzahl der LED-Christbaumkerzen. Eine Batterie kostet ca. 25 Cent. Bei 40 Christbaumkerzen hat man somit jährliche Unterhaltskosten von rund 10 Euro. Statt Batterien kann man selbstverständlich auch Akkus verwenden. Hier wird die Leuchtdauer jedoch etwas kürzer sein.

Die Bedienung der LED-Christbaumkerzen funktioniert bequem mittels Fernbedienung.  Für eine stimmungsvolle Atmosphäre kann man teilweise zwischen Dauerlicht und Flackermodus wählen. Zum Beispiel bei der „Luminix Classic“ von KRINNER. Diese ist übrigens mein persönlicher Favorit, da sie sehr hochwertig verarbeitet ist. Die Kerzen sind elfenbeinfarben und die Flamme ist filigran verarbeitet. Auch die Helligkeit ist absolut ausreichend. Der Preis ist zwar nicht ganz günstig – aber es lohnt sich.
Wer es an Weihnachten gerne bunt mag, kann mit der „Idena Mini LED Weihnachtsbeleuchtung“ die Christbaumkerzen in unterschiedlichen Farben leuchten lassen oder im Farbverlauf.

LED-Lichterketten und -Beleuchtung mit Solarenergie

Im Außenbereich bietet sich der Einsatz von solarbetriebenen LED-Lichterketten an – als Alternative zur Steckdose. Am Tag sammeln die Solarzellen Energie und leuchten in der Dunkelheit. Diese gibt es bereits ab ca. 10 Euro zu kaufen.

Der Klassiker: Echte Kerzen am Weihnachtsbaum

Echte ChristbaumkerzenWer es ganz klassisch und romantisch mag, setzt auf echte Christbaumkerzen. Neben solarbetriebenen Lichterketten bleiben diese selbstverständlich die Energiespargewinner.  Jedoch birgt der Klassiker auch eine deutliche Brandgefahr. Daher solltet ihr diese unbedingt immer im Auge behalten und rechtzeitig austauschen. Während ihr die Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten und von hinten nach vorne anzünden solltet, löscht ihr echte Kerzen in der umgekehrten Reihenfolge. Zur eigenen Sicherheit am Besten einen Feuerlöscher oder einen Eimer Wasser in der Nähe bereithalten. 🙂

 

Was kommt bei euch an den Weihnachtsbaum? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Übrigens: Falls ihr noch eine Bastelidee für eure Weihnachts-Deko benötigt, schaut euch doch mal unseren DIY-Tipp Windlichter zum Selbermachen: 3 tolle Ideen mit Anleitungen an. Dort könnt ihr auch mit etwas Glück im Rahmen unseres Gewinnspiels ein Set kabellose LED-Christbaumkerzen „Lumix Classic Mini Basis Set“  der Firma KRINNER im Wert von 49,90 Euro gewinnen.
Hier geht’s zum Basteltipp

Ihr braucht noch ein passendes Geschenk, mit dem ihr euren Freunden oder eurer Familie ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Dann schaut doch mal die Angebote unserer Erlebniswelt EnBW Smile an: www.enbw.com/smile